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Meine Gottesbegegnung

Wie du auf der über mich Seite lesen konntest, hatte ich in meinem Jugendzimmer eine Begegnung der besonderen Art. Zum einen ein Monster welches mir gehörig Angst einjagte. Ich dachte, mein Leben sei vorbei. Doch nachdem diese Wolke an der Zimmerdecke gehangen war, kam ein übernatürlicher Friede und große Lebensfreude in mein Leben hinein.

Zuerst dachte ich, es kann gar nicht sein, das es Gott ist. Der eine Gott, der Gott der Juden, Christen und Muslime. Der alles gemacht hat, der jetzt das Kommando meines Lebens übernehmen durfte. Ja, tatsächlich, weil diese machtvolle unhörbare Stimme zu mir sprach, habe ich mich auf etwas eingelassen. Er, der mir neue Kraft zum Weitermachen gegeben hatte. Unhörbar, diese Stimme, aber doch verständlich, anders kann ich es nicht beschreiben.

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Die Erschaffung Adams in der Sixtinische Kapelle in der Vatikanstadt

Doch der Reihe nach:

Ich lag auf dem Bett meines Jugendzimmers. Hoch konzentriert und mit Beruhigungstabletten ziemlich gelassen. Meine Gedanken drehten sich über Leben und Tod.

Hilfe ein Monster

Der Tod begegnete mir in Monstergestalt. Tod zu sein durfte ich auch spüren. Denn ich wollte ja wissen wie es ist, wenn man Mausetot ist. Und ich kann dir eins verraten, es war nicht die allgemeine Vorstellung der Hölle. Mit Qualen, Feuer, Schmerz und Gestank. Es war etwas ganz anderes. Der vermeintliche Tod kam gleich einer Ankunft in einem leeren Raum. Im Nirwana würde man sagen. Im Nichts und wieder nichts.

Nirwana – angekommen im Nichts

Dass jedoch war mir zu wenig, viel zu wenig. Ist ja schön und gut mal abschalten zu können. Aber für immer im nichts aufhalten? Nein, nein und nochmals nein. Es war zu wenig – nichts für mich. Aber wie sollte ich mein Leben gestalten? Ich wusste es einfach nicht. Dann diese Wolke. Wie eine Halbkugel an der Zimmerdecke hängte sie da. Millionen Sternchen glitzerten bewegt. Ein magnetisches Kraftfeld spürte ich wirksam. Es war eine große Power in dieser Wolke. Und dann diese eigentlich unhörbare Stimme. Sie war „powerfull“, mächtig und stark, und ich hörte diese einfachen Worte: „Hans, geh mit mir“. Hallo? Nein! Ich gehe nirgendwo mit irgendjemand irgendwohin! Wohin eigentlich?

Krieg und Frieden – Mobbing

Die älteren Herren aus der Nachbarschaft erzählten von Krieg und Frieden. Für mich war die Zeit damals wie im Krieg. Konnte nichts tun. Konnte einfach nichts tun. Leute aus meinem Umfeld behinderten, verhinderten, störten meine Entwicklung, beruflich und individuell. Manche hänselten mich und haben mich vor anderen Menschen offen abgelehnt. Das war der eigentliche Grund meiner Verzweiflung. Doch dann sprach diese Stimmer wie vorher wieder: „Hans, geh mit mir. Und einer meckert immer“. Hallo! Ja das stimmt, mindestens einer meckert ständig an mir rum. Das kenne ich nur zu gut. Das hat mich fertig gemacht. Ich wollte nicht mehr.

Neues Leben ist möglich

Doch unter diesen neuen Vorzeichen weiterleben zu können schien mir plötzlich machbar. Gott höchstpersönlich sprach ja zu mir. Ich überlegte was ich zu verlieren hätte. Auf einmal, mit großer Kraft, sprang ich auf, riss die Arme in die Höhe und schreite es lauthals aus mir heraus. „JA, ICH WILL LEBEN“. Im selben Moment jedoch ließ ich meine Arme langsam sinken und sagte ganz leise zu mir: „Aber ich weiß nicht wie“. „Ich will leben, aber ich weiß nicht wie“.

Ok dachte ich, Verstand einschalten.

Was war da grade passiert.

Ein Gott – ein Wort – ein Hinweis.

„Geh mit mir und einer meckert immer“. Ich dachte nur, ok – ein halbes Jahr – dann sehen wir weiter. Es gab große Herausforderungen und manchmal dachte ich, dass mir alles zu viel sei. Wäre ich doch weg aus diesem Schlamassel. Doch wohin? Ins Nirwana? Nein, niemals, das wollte ich auf keinen Fall. Also dranbleiben und weitermachen. Das Leiden wird doch irgendwann vorbei sein. Nun, was dann in den Jahren danach passiert ist, werde ich hier niederschreiben, um dir die Möglichkeit einer Gottesbeziehung vorzuzeigen.

Es war eine Wüstenwanderung mit Höhen und Tiefen, das kann ich schon vorab sagen.

>Lese hier mehr von der >Begegnung mit Gott<

2 Kommentare

  1. Sehr interessant, was Du da von Dir gibst, lieber Hans. Allgemein interessieren mich Biographien weniger, weil ich zu der Person keine Beziehung habe. Aber in Deinem Fall ist das etwas anderes.
    Also weiter so; ich bin gespannt.

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