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Frei von Sorgen

Was sagt die Bibel vom Schätze sammeln und Sorgen?

Aus dem Evangelium nach Matthäus Kapitel 6:

19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo Motten und Rost sie fressen und wo Diebe einbrechen und stehlen.

Was bedeutet es nicht zu sollen? Ohne einen gewissen Polster an materiellen Dingen ist das Leben nicht zu meistern.

20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie fressen und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen.

Was ist ein Schatz im Himmel? Sind es gute Taten? Was sagte Jesus: Kranke besuchen, Verbrecher im Gefängnis besuchen und mit ihnen reden, einem Durstigen Wasser geben, einem Hungrigen Brot. Na ist das alles?

21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.

Ja, das ist klar. Mein Schatz ist zunächst mein Ehepartner und meine Kinder. Meine Arbeit, mein Verein mein Hobby. Alles Schätze die mein Herz erfüllen und wofür ich was tue. Wofür ich jede Mühe auf mich nehme und keine Leistung scheue.

22 Das Auge ist das Licht des Leibes. Wenn dein Auge lauter ist, so wird dein ganzer Leib licht sein.

Das habe ich mal gemerkt, als ich über jemand gelästert habe. Also etwas Unschönes oder vielleicht unwahres gesagt habe. Oder auch nur die Wahrheit weitergesagt, aber hintenrum. Ich konnte bei der nächsten Begegnung nicht aufrichtig in die Augen des Anderen schauen. Ich schämte mich. Als ob ich wüsste, dass der über den ich schlecht redete es gehört hat. Doch es war mein Gewissen, das mich anklagte. Den Blick gesengt vor Scham.

23 Wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!

Finsternis im Sinne von verstecken. Nicht offenlegen. Keinen Frieden suchen.

24 Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

Oh ha. Gott und Mammon. Heißt das: Verzicht oder Wohlstand? Kann ich reich sein und Gott dienen? Ja und nein. Gott sieht das Herz an und wie oben schon erwähnt. Wo dein Herz ist, ist auch dein Schatz. Willst du mit aller Gewalt und Macht zu Geld kommen, ist dir irgendwann jedes Mittel recht dein Ziel zu erreichen. Ist dir Geld wichtig in Zusammenhang mit angemessenem Verdienst wichtig? Jedoch dein Herz im Glauben bei dem Herrn ist, dann kannst du mit dem überschüssigen Geld gutes tun?

Ich hörte mal das ein Mister Colgate 90 % seines Einkommens für gute Zwecke spendete. Eigentlich behält man 90 % und gibt den Zehnten ab. Na ja je nachdem wie groß die Zahlen im Portemonnaie sind, kann es einem dicke ausreichen, oder?

In welchem Buch diese Geschichte steht weiß ich nicht mehr. Als ich über Google versuchte das herauszufinden fand ich aber den vermutlichen Grund für diese Großzügigkeit. Bei Wikipedia wird das Unternehmen Colgate zusammenfassend beschrieben. Da wird eine Menge Geld verdient. Ebenso sind die Gründerväter in einer Kurzbiografie erwähnt. Dass die Familie gläubige Christen waren, ist hier bekannt gegeben und mehr als das. Ob der UrUrUr Robert oder der UrUr William baptistischer Diakon war soll hier an dieser Stelle unerheblich sein. Colgate war einflussreicher (im wahrsten Sinne des Wortes) Christ und Vorstandsmitglied American Bible Society. Ein Verlag der Bibeln übersetzt und verteilt. (…)

Obige kurze Story nachzulesen bei Wikipedia; https://de.wikipedia.org/wiki/William_Colgate

faith, forward, future
Glaube und Vertrauen der vorwaerts in die Zukunft fuehrt
Gestern ist vorbei, morgen noch nicht da – heute ist dein Tag

25 Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?

Wow! Wenn ich für Gott arbeite, bekomme ich genügend Geld um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ist das ein Grundrecht des Himmels?

26 Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie?

Ich sage ja: die Naturgesetze sehen vor, dass wir überleben. Ober ist der Mensch zu schlau und selbstsüchtig veranlagt, das er nicht teilen kann. Der Stärkere gewinnt. Schwache sind selber schuld. Oder, oder, oder???

27 Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?

Das ist ja mal gerecht.

28 Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.

Warum wohl, wenn es eng wird?

29 Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.

Tröstlich, das dieses Wort Mut macht für ein Leben mit Gott.

30 Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: Sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen?

Kleingläubig? Ist manchmal nicht einfach.

31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?

Also das ist konkret. Also wenn es eng wird auf fasten einstellen?

32 Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.

Ahha, die Heiden. Laut Definition ist ein Heide:

  • männliche Person, die nicht der christlichen, jüdischen oder islamischen Religion angehört
  • jemand, der nicht an Gott glaubt [und noch bekehrt werden muss]

https://www.duden.de/rechtschreibung/Heide_Unglaeubiger_Atheist

33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Was ist das Reich Gottes? Und wie kann ich jeden Tag zuerst danach trachten?

34 Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.

Nur für heute. Konzentration auf das was heute vor dir liegt. Wer weis was alles passiert. Vielleicht – nein – wahrscheinlich sogar – sieht die Welt morgen ganz anders aus. Jedenfalls anders als ich mir heute darüber Sorgen gemacht habe. Alles wird ganz anders. „Es kommt erstens anders als man zweitens denkt“

Sich nicht sorgen bedeutet nicht faul in der Liege hängen und nichts tun.

Wie Carnegie empfiehlt. Lass die Gedanken mal los. Sorge dich heute mal ausnahmsweise nicht, sei dir bewusst, dass es von ganz unten nicht mehr weiter runtergeht. Und was ist für jetzt das Wichtigste.

Was würdest du heute tun, wenn es sonst nichts mehr zu tun gäbe?

Lese weiter bei den tollen Fragen die der Pädagogen Carnegie in seinen Abendkursen gesammelt und ausgewertet hat –klicke hier-

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